Wenn es um Heimat geht, geht es auch immer um Zusammengehörigkeitsgefühl. Wie sollte es auch anders funktionieren? Im Moment ist aber vielen Menschen, vielen verantwortlichen Menschen dieses Gefühl nebst Ihrer Verantwortung für die Gemeinschaft abhanden gekommen. Da kommt der Aufruf des Bürgermeisters von Neuhaus am Rennweg, Uwe Scheler, gerade recht und man wünschte sich, dass sich dieser Meinung möglichst viele und möglichst öffentlich anschliessen. Am 26.11.2021 (und hoffentlich auch noch lange) zu finden auf der Seite https://www.neuhaus-am-rennweg.de (Für Smartphone dort evtl. Button Herzlich willkommen drücken).

Hier der wunderbare Artikel von Harald Worms von der Heimatseite der aktuellen Ortsnachrichten (November 2021):

                               Aus einer anderen Zeit

                       - eine Alltagsbetrachtung -

Wer heute über 70 ist und sich an seine Kindheit (in Dresden) in den 1950er-Jahren erinnert, stellt schnell fest, dass er aus einer anderen Zeit kommt.

Es war die Zeit als Strümpfe noch gestopft, es noch Stromsperren und Aschegruben gab, im Winter noch Eisblumen an den Fensterscheiben waren, Autos noch Winker und Trittbretter hatten. Wörter wie gefallen, ausgebombt und abgehauen (in den Westen) waren im Alltag oft zu hören. Schuhe mit Klettverschlüssen gab es noch nicht. Wir mühten uns ab mit den Schnürsenkeln eine Schleife zu binden. Wir hatten eine Lederhose und ein Taschenmesser, aber kein Handy oder Smartphone. Wir sammelten Briefmarken und tauschten sie. Fernsehen gab es noch nicht. Dafür spielte die Familie „Mensch ärgere dich nicht“ oder Karten. Auch war die Straße unser Spielplatz, denn auf ihr gab es mehr Kinder als Autos. Wenn überhaupt hatten die wenigsten Kinder ein Fahrrad. Wir Jungen aber hatten eine Dreieckbadehose. Anders als heute waren die Schulranzen in den ersten vier Schuljahren klein und aus Leder. Sonnabends war noch Unterricht. Die Lieder „Die Heimat hat sich schön gemacht“ und „Unsere Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer“ können die meisten von uns noch heute singen. Wan- dertage waren besondere Höhepunkte im Schulalltag. Fragen Sie mal heute Kinder, ob sie den Wilisch oder die Jagdwege kennen. Unseren Freunden berichteten wir voller Stolz, wenn wir im Ausland waren. Dies geschah anders als heute. Auf Wanderungen mit den Eltern in der Sächsischen Schweiz oder im Osterzgebirge hüpften wir 2 bis 3 m über die Grenze und waren in der Tschechei.

Die Greta in mir

Ist das nicht ein Wahnsinn? Da kommt ein sechzehnjähriges Mädel daher und Massen an Leuten fallen auf die Knie, als ob ihnen ein Heiland erschienen wäre. Da wird unverfroren Schule geschwänzt und dieser Gesetzesverstoß wird sogar von höchster Regierungsstelle nicht nur geduldet, sondern zu einer Heldentat erklärt. Es hieß, die Kinder, die da in Hamburg demonstriert haben, hätten einen Haufen Müll hinterlassen, den später die natürlich viel weniger umweltbewußten Mitarbeiter der Stadtreinigung und die Anwohner wegräumen mußten. Genau da zeigt sich für mich das ganze Dilemma dieser,

Winter 2018/19 - Schnee! Es gibt ihn hier noch!

                                         

Nachdem es uns am 09. Januar und den darauf folgenden Tagen schon einmal Schnee gebracht hatte, mit dem wir aber mangels schönem Wetter so überhaupt nichts anfangen konnten, ist der Winter am 03. Februar nun ein zweites mal wiedergekehrt und hat die Landschaft verzaubert. Das Schneegebiet war allerdings ziemlich scharf umrissen und wir können uns glücklich schätzen, dabei gewesen zu sein. (Hier bitte ich alle um Entschuldigung, die mit Schnee nichts weiter als Arbeit haben und meinen Enthusiasmus nicht teilen!). Bereits in Leipzig kam keine Flocke mehr am Boden an. Dafür hat es das Erzgebirge reichlich versorgt und gute Wintersportbedingungen geschaffen.

So verträumt sah unsere Heimat schon lange nicht mehr aus. Viel Spaß beim Bilder guggen! Dem Datenschutz wurde natürlich Rechnung getragen. Autokennzeichen und Gesichter, besonders das des gefallenen Schneemannes, wurden unkenntlich gemacht wink.

Galerie 1

Sommer 2018 - Trockenheit und kein Ende?

 

Blick von Unkersdorf nach Norden

 

Wir Gompitzer sind offensichtlich bei der Regenverteilung vergessen worden. Die anhaltende Hitze drückt alles darnieder und lediglich die Sonnenanbeter kommen auf ihre Kosten. Die meisten jedoch müssen bei der Hitze arbeiten und besonders denjenigen unter uns, die irgendwie mit Gärtnerei und Landwirtschaft zu tun haben, treibt es die Sorgenfalten ins Gesicht.

   

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